Häufige Fragen zur Pestwurzbehandlung bei Migräne
Wann ist Migräne Vorbeugung sinnvoll?
Wie wirkt Pestwurz?
Wie lange dauert die Behandlung mit Pestwurz?
Kann ich während einer vorbeugenden Behandlung auch Schmerzmittel oder Triptane einnehmen?
Ist Pestwurz auch für Kinder geeignet?
Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Pestwurz auftreten?
Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte man bei der Anwendung von Pestwurz beachten?
Ich bin schwanger oder stille. Kann ich Pestwurz einnehmen?
Was ist die richtige Dosierung von Pestwurz-Spezialextrakt bei Erwachsenen zur Migränevorbeugung?
Was ist die richtige Dosierung von Pestwurz-Spezialextrakt bei Kindern und Jugendlichen zur Migränevorbeugung
Kann ich von einem homöopathischen Pestwurzpräparat eine gleich gute
Wirkung erwarten wie von dem pflanzlichen Pestwurz-Spezialextrakt?
Wann ist Migräne Vorbeugung sinnvoll?
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) empfiehlt bei sehr häufigen oder lang anhaltenden bzw. schweren Migräneattacken eine medikamentöse Vorbeugung. Ziel der vorbeugenden Behandlung ist es, die Häufigkeit, Schwere und Dauer der Attacken zu reduzieren. Außerdem verringert eine Migräne Vorbeugung das Risiko eines zu hohen Schmerzmittelkonsums. Eine MigräneVorbeugung ist ratsam, wenn mindestens eines der folgenden Kriterien zutrifft:
• mehr als zwei Attacken pro Monat
• an mehr als zehn Tagen pro Monat Einnahme von Schmerz- oder Migränemitteln
• mehr als 48 Stunden Dauer
• unerträgliche Schmerzen und Einschränkungen
• Nebenwirkungen der Akuttherapie
• Attackenfrequenz nimmt zu
• neurologische Ausfälle wie z. B. Sehstörungen
Eine vorbeugende Behandlung sollte mindestens sechs Monate andauern, bevor das Medikament abgesetzt wird.
Bei erneut zunehmenden Beschwerden kann die Behandlung wiederholt werden.
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Wie wirkt Pestwurz?
Der Pestwurzextrakt aus den unterirdischen Teilen von Petasites
hybridus hat eine krampflösende, entzündungshemmende und
schmerzstillende Wirkung.
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Wie lange dauert die Behandlung mit Pestwurz?
Ist die Behandlung erfolgreich, sollte Pestwurz mindestens sechs
Monate eingenommen werden, bevor es abgesetzt wird. Häufig tritt die
vorbeugende Wirkung von Pestwurzextrakt bereits nach vier Wochen ein,
manchmal dauert es einige Wochen länger. Bei zunehmenden Beschwerden
kann eine Behandlungskur mit Pestwurzextrakt wiederholt werden.
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Kann ich während einer vorbeugenden Behandlung auch Schmerzmittel oder Triptane einnehmen?
Ja, zur Behandlung akuter Migräneattacken können Sie zusätzlich zum
Pestwurzextrakt Ihr bewährtes Schmerzmittel oder Triptan anwenden.
Wechselwirkungen von Pestwurzextrakt mit anderen Arzneimitteln sind
bisher nicht bekannt.
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Ist Pestwurz auch für Kinder geeignet?
Ja. Kinder können Pestwurzextrakt unbedenklich einnehmen. Befolgen
Sie die Dosierung des jeweiligen Herstellers. Studien belegen die
Wirkung und Verträglichkeit bei Kindern. Lesen Sie hierzu die Ergebnisse
der Kinderstudie: Migraine Prevention in Children and Adolescents: Results of an Open Study with a Special Butterbur Root Extract
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Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Pestwurz auftreten?
In seltenen Fällen kann es zu leichten Magenbeschwerden, z. B.
Magendrücken, kommen. Magenschleimhautentzündungen sind nicht berichtet
worden. In sehr seltenen Fällen (weniger als 0,001 Prozent) ist im
wahrscheinlichen Zusammenhang mit der Anwendung von Pestwurz über mehr
als fünf Wochen eine dosisunabhängige Leberentzündung mit Gelbsucht
aufgetreten, die sich nach Absetzen vollständig zurückgebildet hat.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind bisher nicht bekannt
geworden.
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Welche Vorsichtsmaßnahmen sollte man bei der Anwendung von Pestwurz beachten?
Bei Leberfunktionsstörungen (z. B. durch Leberentzündung, chronischen
Alkoholmissbrauch) sollte Pestwurz nicht angewendet werden. Bitte
sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Bei länger anhaltenden Symptomen wie
Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, Übelkeit und Erbrechen, die auf eine
Leberentzündung hinweisen könnten, setzen Sie Pestwurz bitte
unverzüglich ab und suchen Sie Ihren Arzt auf.
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Ich bin schwanger oder stille. Kann ich Pestwurz einnehmen?
Da spezifische Untersuchungen nicht vorliegen, sollte Pestwurz
während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
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Was ist die richtige Dosierung von Pestwurz-Spezialextrakt bei Erwachsenen zur Migräne Vorbeugung?
Erwachsene
Den besten Behandlungserfolg erzielen Sie mit einer Dosierung von 150
mg Pestwurz-Spezialextrakt täglich über sechs Monate. Das haben Studien
und wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt.
Pharmazeutische Markenpräparate bieten Kapseln mit 50 mg Petasites-Extrakt an. Die richtige Dosierung entspricht dann 3 x 1 Kapsel (3 x 50 mg) täglich.
In vielen Fällen ist folgende Dosierung ausreichend:
1. Monat: 3 x 1 Kapsel (3 x 50 mg) täglich
2- 6. Monat: 2 x 1 Kapsel (2 x 50 mg) täglich
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Was ist die richtige Dosierung von Pestwurz-Spezialextrakt bei Kindern und Jugendlichen zur Migräne Vorbeugung?
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen senkt der Pestwurz-Spezialextrakt bei
regelmäßiger Einnahme die Anzahl der Migräneattacken im Durchschnitt um
63 Prozent. Das haben Studien und wissenschaftliche Untersuchungen
gezeigt.
Lesen Sie hierzu die Ergebnisse der Kinderstudie: Migraine Prevention in Children and Adolescents: Results of an Open Study with a Special Butterbur Root Extract
Pharmazeutische Markenpräparate bieten Kapseln mit 50 mg Petasites-Extrakt an.
Kinder von 10 bis 17 Jahren:
2 x 1 Kapsel, bei ungenügendem Erfolg nach 2 Monaten kann die Dosis auf 3 x 1 Kapsel erhöht werden.
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Kann
ich von einem homöopathischen Pestwurzpräparat eine gleich gute Wirkung
erwarten wie von dem pflanzlichen Pestwurz-Spezialextrakt?
Nein, hier kommt es bedauerlicherweise immer wieder zu
Verwechslungen. Wenn Sie eine Vorbeugung mit Pestwurz durchführen
möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Sie den wirksamen
pflanzlichen Spezialextrakt auswählen. Denn die ärztlichen Empfehlungen
der Fachgesellschaften zur Migränevorbeugung beziehen sich
ausschließlich auf einen patentierten Pestwurz-Extrakt mit
Tagesdosierungen von 150 mg bzw. 100 mg, der in anerkannten Studien
seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt hat.
Die ärztlichen Empfehlungen gelten nicht für homöopathische Mittel,
erkennbar an dem Zusatz D3 (Verdünnungsstufe 1:1.000) oder D6
(Verdünnungsstufe 1:1.000.000). Als Einsatzgebiete werden bei
homöopathischen Zubereitungen u.a. krampfartiger Husten oder Bronchitis
angegeben. Zu homöopathischen Pestwurzpräparaten liegen keinerlei
Studien bei Migräne vor.
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Haben Sie weitere Fragen zur Migräneprophylaxe mit Pestwurz? E-Mail: info@petasites.eu
