Pestwurz – die Heilpflanze
  • Frau mit Kopfschmerzen nimmt Pestwurz bei Migräne

Pestwurz bei Migräne

Pestwurz gegen Migräne: weniger Migränetage mit Pestwurz

Anfallsartiger, heftiger und meist halbseitiger Kopfschmerz, der sich oft durch Seh- und andere Wahrnehmungsstörungen ankündigt – so zeigt sich eine typische Migräneattacke.

Sie bedeutet überdies für den Migränegeplagten einen verlorenen Tag: ob mit der Familie, für Freizeit oder Beruf. Auch Begleitsymptome wie Übelkeit, Erbrechen und Lichtempfindlichkeit machen häufig den Rückzug ins abgedunkelte Zimmer unvermeidbar.

Als Akuttherapie helfen Ruhe, Schmerzmittel und spezielle Migränemittel (Triptane).

Damit der Schmerz erst gar nicht auftritt

Intensiv suchen Forscher aber nicht nur nach Möglichkeiten, einen Schmerzanfall (Migräneattacke) wirksam zu bekämpfen, sondern sein Entstehen überhaupt zu verhindern.

Die Migränevorbeugung (Migräneprophylaxe) gehört zu den Topthemen in der Schmerzforschung, schon allein, um bei Migränepatienten die belastende Einnahme starker Schmerzmittel zu reduzieren oder ganz aufzuheben.

Mit Pflanzenkraft weniger Migräneattacken

Eine wichtige Rolle spielt inzwischen die Therapie mit Extrakten aus der Pestwurz (Petasites hybridus). Klinische Studien (veröffentlicht in Neurology, 2004, und in European Neurology, 2004) mit dem pflanzlichen Extrakt (Petadolex) haben gezeigt: Eine entsprechende Kur reduziert die Zahl der Migräneanfälle. Auch bei Kindern und Jugendlichen, die Pestwurz bei Migräne eingenommen hatten, konnte die Wirksamkeit nachgewiesen werden. Großer Vorteil der Behandlung mit Pestwurz: Sie ist wirksam, dabei sehr gut verträglich und hilft Migränepatienten, den Verbrauch von belastenden Schmerzmitteln erheblich zu senken.

Diese ärztliche Empfehlung bezieht sich ausschließlich auf einen patentierten Pestwurz-Spezialextrakt mit Tagesdosierungen von 100 mg bzw. 150 mg Extraktmenge. Zu homöopathischen Pestwurz-Präparaten liegen keinerlei Studien zu Migräne bzw. zur Wirksamkeit in der Migräneprophylaxe vor.

Die heilenden Wirkstoffe der Pestwurz

Die stark krampflösende und entzündungshemmende Wirkung der Pestwurz (Petasites hybridus) wird schon seit der Antike erwähnt, doch bis heute sind nicht alle Inhaltsstoffe der Heilpflanze hinsichtlich ihres Beitrags zur Wirkung genau bekannt. Wegen ihres hohen Potenzials im Zusammenhang mit der Behandlung von Schmerzzuständen, Migräne und Kopfschmerzen wird sie aber derzeit intensiv erforscht. Als bedeutende Inhaltsstoffe wurden Petasin und Isopetasin (zwei Sesquiterpene) identifiziert, die in standardisierten pharmazeutischen Spezialextrakten enthalten sind.

Daneben gibt es homöopathische Pestwurz-Präparate, die den Wirkstoff nur in hohen Verdünnungen enthalten. So entspricht beispielsweise die Potenz D6 einer Verdünnung von 1:1.000.000. Diese homöopathischen Zubereitungen werden u. a. bei krampfartigem Husten oder Bronchitis eingesetzt.

Mit Pestwurz erfolgreich Migräne vorbeugen

Eine Senkung der Anfallhäufigkeit tritt bei kurmäßiger Einnahme von Extrakten aus der Pestwurz (Petasites hybridus) häufig bereits nach vier Wochen auf, manchmal erst nach sechs bis acht Wochen. Das ist individuell verschieden. Um eine langfristige Wirkung zu erreichen, wird, wie bei allen anderen vorbeugenden Migränemitteln auch, eine Kur von mindestens sechs Monaten empfohlen. Die Wirkung stellt sich also nicht sofort ein, sondern nach einigen Wochen bzw. zwei Monaten. Als Nebenwirkungen bei der Einnahme berichten manche Migränepatienten über Magendrücken oder Aufstoßen.

Hightech-Pestwurz-Präparate mit 100% Wirkstoffgehalt

Bitte verwenden Sie ausschließlich pharmazeutische Markenpräparate, aus denen unerwünschte Stoffe der Heilpflanze Pestwurz entfernt wurden und die den richtigen wirksamen Spezialextrakt mit garantiert 100% Wirkstoffgehalt enthalten.

Zu homöopathischen Pestwurz-Präparaten, erkennbar an dem Zusatz D3 oder D6, liegen keinerlei Studien bei Migräne vor. Als Einsatzgebiete werden bei diesen homöopathischen Zubereitungen u. a. krampfartiger Husten oder Bronchitis angegeben. Für die Behandlung der Migräne und zur Reduktion der Anfälle sind homöopathische Pestwurz-Präparate, die den Wirkstoff der Heilpflanze ja nur in kleinsten Spuren enthalten, nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht geeignet.

Eine Anwendung der Ganzdroge, z. B. als Teeaufguss, ist wegen des hohen Gehalts an Pyrrolizidinalkaloiden nicht möglich!